Insider-Tipps: Essen und Trinken in Ungarn

Nicht alles läuft ernsthaft oder gar automatisch unter der Rubrik „Insider-Tipp“. Dennoch denke ich, dass es nicht schaden kann, ein paar Ideen jenen mit auf den Weg zu geben, die sich nach Budapest aufmachen. Kurz: ich werde nach und nach über einige nette Plätze schreiben. Über Restaurants. Über Weinbars. Oder über Plätze, die schön sind, fernab von den Touristenströmen liegen. Und wo das Essen zudem auch noch gut schmeckt. Nicht nur, weil es es schön ist. Abträglich ist das aber auch nicht.

Budapest

Csalogány26. Kleines Restaurant auf der Budaer Seite an unscheinbarem, weil nicht schönem Ort in der Csalogány utca, der Csalogány Straße also – Hausnummer, na? 26, genau. Klasse Essen zu absolut guten Preisen – und eine überschaubare aber teils recht spannende Weinkarte, alles auch offen zu haben. Mittags gibt’s leckere Menüs für noch weniger Geld. Abends sicherheitshalber Tisch reservieren.

 

MÁK bistro. Pester Seite, Nähe der Kettenbrücke. Klein. Das Essen kommt schnell. Ein Bistro eben. Und doch Restaurant. Denn das Essen ist herrlich. Modern. Minimalistisch. Kreativ. Manchmal auch etwas verrückt (Schweineohren sind durchaus auch mal im Angebot). Und doch traditionell ungarische Elemente aufgreifend. Guter Service. Schönes Enterieur. Man kann es aushalten.

 

Badacsony

Bei Istvándy gibt es abartig leckere kalte Platten. Speck. Rauchfleisch. Würste. Die klassischen ungarischen Sorten, Graurinder, Mangalica-Schweine, die tummeln sich in greifbarer Nähe. Später werden sie selbst einmal verwurstet. Gut so. Bei dem Geschmack. Noch etwas Käse. Zwiebeln und Paprika und Tomaten. Dazu einen einfachen hauseigenen Olaszrizling, bisweilen herrlichen Kéknyelű (Blaustengler) oder auch eine Sodaflasche und man macht sich einen Gespritzten, einen Fröccs, wie die Ungarn sagen (bitte nicht mit dem Kéknyelű!). Lehnt sich zurück in der Laube. Schaut zum Balaton hinüber. Deutsche Touristen? Nie dort gesehen. Mehr – bedarf es nicht.