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	<title>Ungarn und Wein. BorWerk - Das Blog über ungarische Weine</title>
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	<description>Das Blog über ungarische Weine</description>
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		<title>Szekszardi Kekfrankos Roze 2011, Ipacs Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roséweine]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist&#8217;s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen Alltagswein die anstehen, passen auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9449" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/04/szekszardi-kekfrankos-roze-2011-ipacs-pince-szekszard/ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011/" rel="attachment wp-att-9449"><img class="size-medium wp-image-9449" title="ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/ipacs-pince_szekszardi-kekfrankos-roze_2011-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Ipacs Pince - Szekszárdi Kékfrankos Rozé 2011</p></div>
<p>Anfang Februar, tiefer Winter, richtig klat ist es (endlich) geworden. Doch: irgendwie bin ich ja, dem Weinhändler meines Vertrauens ist&#8217;s zu verdanken, quasi in eine Sommer-Preiswert-Weinphase geraten. Zugegeben, der Widerstand meinerseits hielt sich in Grenzen. Gegen Weißen im (seltenst ebensolchem) Winter spricht pauschal eh nichts. Und die paar Flaschen Alltagswein die anstehen, passen auch in die derzeit sehr kurz getaktete Lebensphase bestens rein. Zumindest halte ich es für mich selbst so, für anspruchsvolle Weine auch die nötige Zeit und Ruhe zu haben. Das kann man und muss man sich gewiss auch ab und an einfach nehmen. Aber jetzt gerade nicht.</p>
<p>Und &#8211; der reduktiv erstellte Blaufränkisch von Zsolt Ipacs von der Ipacs Pince ist richtig gut! OK, zum Sommer würde er mit seiner Frische vielleicht noch besser passen. Aber auch jetzt macht er, so einfach er auch gestrickt sein mag, Spaß. Viele Himbeeren in der Nase, viele Erdbeeren am Gaumen. Dazu dann frische Säuren, so richtig knackig, so richtig frisch. Noch mit etwas metallischem Einschlag, nicht viel Tiefe, nicht viel Länge, bedarf es auch gar nicht, läuft einfach so unbekümmert runter. Danke dafür.</p>
<p>Wein: Szekszárdi kékfrankos Rozé 2011<br />
Weingut, Ort: Ipacs Zsolt, Budaörs (!)<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 6,30 EUR, 1.790 Ft<br />
Internet: <a href="http://www.ipacszsolt.hu/">ipacszsolt.hu</a></p>
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		<title>Zempleni Irsai Oliver 2011, Radics Barnabas Csaladi Pinceszete, Zemplen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Zemplén]]></category>
		<category><![CDATA[Irsai Olivér]]></category>
		<category><![CDATA[Radics Barnabás Családi Pincészete]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist so ein richtiges unbeschwert-wegtrink Weinchen. Selbst ich kann mich damit anfreunden, obwohl es aus Irsai Olivér besteht, also eine dieser (unsäglichen) hyperaromatischen Sorten &#8211; 1930 gekreuzt aus Pozsonyi Fehér (Weißem Pressburger) und Csaba Gyöngye (Perle von Csaba), was einem nichts sagen muss. Doch der hier, von einem gänzlich unbekannten Familienbetrieb und im Grunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9452" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://borwerk.de/2012/02/02/zempleni-irsai-oliver-2011-radics-barnabas-csaladi-pinceszete-zemplen/radics-barnabas_zempleni-irsai-oliver_2010/" rel="attachment wp-att-9452"><img class="size-medium wp-image-9452" title="radics-barnabas_zempleni-irsai-oliver_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/02/radics-barnabas_zempleni-irsai-oliver_2010-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Radics Barnabás - Zempléni Irsai Olivér 2011</p></div>
<p>Das ist so ein richtiges unbeschwert-wegtrink Weinchen. Selbst ich kann mich damit anfreunden, obwohl es aus Irsai Olivér besteht, also eine dieser (unsäglichen) hyperaromatischen Sorten &#8211; 1930 gekreuzt aus Pozsonyi Fehér (Weißem Pressburger) und Csaba Gyöngye (Perle von Csaba), was einem nichts sagen muss. Doch der hier, von einem gänzlich unbekannten Familienbetrieb und im Grunde aus Tokaj kommend (aus Szerencs, der dem eigentlichen Weingebiet westlich vorgelagerten Stadt) macht seine Sache gut und erfreut auch meinereins &#8211; nur etwas stärker gekühlt als der Durchschnittsweißwein sollte er sein.</p>
<p>Da Irsai dort, am Rande Tokajs, aber nicht offiziell angebaut werden sollte, kommt der Inhalt als Tafelwein auf den Markt. Preiswert ist er ohnehin, kostet so um die 4,60 EUR. Das geht in Ordnung. Dafür kriegt man dann ein mittleres Strohgelb eingeschenkt, hat es es mit einer recht üppigen Nase aus Muskattönen, Honig und viel gelbem, fast mostig wirkendem Traubensaft zu tun. Am Gaumen dann schlank und frisch und dennoch mit einer saftigen, recht intensiven, fast schweren, wenn auch nicht komplexen oder nachwirkenden Frucht aus wiederum reifen Trauben, auch gelbroten Äpfeln, Netzmelonen, Papaja, türkischem Honig und Honig in Reinform. Dazu dann noch eine leichte Säure, die alles abrundet. Nicht mehr, nicht weniger, nett.</p>
<p>Wein: Zempléni Irsai Olivér 2011<br />
Weingut, Ort: radics Barnabás Családi Pincészete, Szerencs<br />
Rebsorte/n: Irsai Olivér<br />
Alkoholgehalt: 12,0% Vol.<br />
Preis: 4,60 EUR, 1.350 Ft</p>
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		<title>Cabernet 2006, Günzer Zoltan, Villany-Siklos</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Villány-Siklós]]></category>
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		<description><![CDATA[Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche. Ist man, nach all dem Technischen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9377" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/30/cabernet-2006-gunzer-zoltan-villany-siklos/gunzer_cabernet_2006/" rel="attachment wp-att-9377"><img class="size-medium wp-image-9377" title="gunzer_cabernet_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/gunzer_cabernet_2006-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Günzer - Cabernet 2006</p></div>
<p>Konsequent: wo Cabernet draufsteht, sind die beiden Cabernets auch drin. Vom Franc 60, vom Sauvignon folglich 40%. Die Trauben stammen aus den Lagen Dobogó und Jammertal, landeten nach ihrer Gärung für 16 Monate zum Ausbau zu 30% in neue und zu 70% in gebrauchten Barriques aus ungarischer Eiche.</p>
<p>Ist man, nach all dem Technischen &#8211; was ja auch hin und wieder mal sein muss &#8211; endlich beim Wein angelangt, fällt er durch eine schöne Griffigkeit und zumindest Zweischichtigkeit auf. Rubinrot und von mittlerer Dichte. Dann ist da diese gereifte Frucht, vor allem aus Zwetschgenkompott, kühl, gesetzt, in sich ruhend. Pilze, erdig. Dann, quasi parallel laufend, eine schöne Würze grünbräunlicher Kräuter, die Angriffsfläche bietet und den Merhanteil des Franc aufzeigt, gegrillte grüne Paprika, leicht gepfefferte Auberginen, Lakritz, Bitterschokolade. Holz, trocken. Hinten recht lang auslaufend, die Würze zunehmend abpuffernd und in der Frucht gar leicht süßlich werdend. Recht nett und allemal spannender, als die Alltagsweine der letzten Einträge, dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/">Trió</a> und dem <a href="http://borwerk.de/2012/01/20/vinum-rubrum-2009-csutoras-pince-eger/">Vinum Rubrum</a> ohnehin.</p>
<p>Wein: Cabernet 2006<br />
Weingut, Ort: Günzer Zoltán, Villány<br />
Rebsorte/n: 60% Cabernet Franc, 40% Cabernet Sauvignon<br />
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.<br />
Preis: 7,90 EUR, 2.360 Ft</p>
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		<title>Trio 2008, Takler Pince, Szekszard</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9378" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/26/trio-2008-takler-pince-szekszard/takler_trio_2008/" rel="attachment wp-att-9378"><img class="size-medium wp-image-9378" title="takler_trio_2008" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/takler_trio_2008-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Takler - Trió 2008</p></div>
<p>Da tummelt sich der Merlot neben den beiden Cabernets und dazu hat sich auch noch Kékfrankos, Blaufränkisch gesellt. Warum sich das dann &#8220;Trió&#8221; nennt, bleibt offen. Zusammen macht das aber per se ein in viele Richtungen stilistisch-geschmacklich abgesichertes alltagstaugliches Rotweinpaket. So kommt das dann auch raus aus der Flasche &#8211; und an beim Weintrinker.</p>
<p>Mit leicht trübem, mittlerem Rubin im Glas. Mit einer recht warmen, verhalten würzig und mit Holz ausgestatteten Nase mit dunkelroter Frucht aus roten und schwarezn Johannisbeeren. Am Gaumen ist es dann in der Tat einer dieser Standardrotweine mit denen man nicht falsch, aber auch nie wirklich richtig liegen kann. Uniform. Auch im vierten Lebensjahr nach wie vor mit frischer Frucht aus Kirschen, roten und schwarzen, Johannisbeeren, hier nur den schwarzen, Brombeeren, etwas Holz, ganz vorsichtig zugreifenden Gerbstoffen und gut eingebetteten Säuren. In sich rund, schlank, ok eben. Getrunken, für gut befunden und eben auch durch seine Beliebigkeit wieder schnell vergessen. Solche Typen muss es aber schließlich auch geben.</p>
<p>Wein: Trió 2008<br />
Weingut, Ort: Takler Pince, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Merlot, Cabernet<br />
Alkoholgehalt:<br />
Preis: 6,70 EUR, 1.990 HUF<br />
Internet: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.takler.com']);" href="http://www.takler.com/">takler.com</a></p>
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		<title>Cserszegi Füszeres 2010, Gedeon Birtok, Alföld</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alföld (Tiefebene)]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
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		<category><![CDATA[Cserszegi-Füzeres]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiefebene]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfacher Sommerwein an lauem Wintertag. Aus der Cserszegi Fűszeres, dem &#8220;Würzigen aus Cserszeg&#8221; gewonnen. Eine dieser Sozi-Züchtungen, von 1960, aus Irsai Olivér x  Rotem Traminer. Stets leicht und hell und duftend, nie nachhaltig oder gar tief.häufig aus der Tiefebene kommend, so auch dieser. Helles Stohgelb. In der Nase Ahoi Brause, ja eher Traubisoda (ungarische Limonade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9375" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/25/cserszegi-fuszeres-2010-gedeon-birtok-alfold/gedeon_cserszegi-fuszeres_2010/" rel="attachment wp-att-9375"><img class="size-medium wp-image-9375" title="gedeon_cserszegi-fuszeres_2010" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/gedeon_cserszegi-fuszeres_2010-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gedeon Birtok - Cserszegi fűszeres 2010</p></div>
<p>Einfacher Sommerwein an lauem Wintertag. Aus der Cserszegi Fűszeres, dem &#8220;Würzigen aus Cserszeg&#8221; gewonnen. Eine dieser Sozi-Züchtungen, von 1960, aus Irsai Olivér x  Rotem Traminer. Stets leicht und hell und duftend, nie nachhaltig oder gar tief.häufig aus der Tiefebene kommend, so auch dieser.</p>
<p>Helles Stohgelb. In der Nase Ahoi Brause, ja eher Traubisoda (ungarische Limonade auf minimaler natürlicher Traubenaroma-Basis, geht so ein wenig in die Almdudler-Richtung) und das dann aber recht intensiv. Am Gaumen trocken &#8211; dennoch durch eine etwas lieblich wirkende Honigmelonen-Frucht (Sommerwein, eben!) fast halbtrocken rüberkommend. Leicht, mit metallischem Einschlag, durch Traminer-artigen Würze doch etwas fülliger erscheinend. Sanft, mit zum Ende hin zunehmenden Säuren, dann schnell wegbrechend. Ja, ein netter, unbedarfter Cserszegi eben, für wenig Geld, so wie es denn auch sein soll.</p>
<p>Wein: Cserszegi Fűszeres 2010<br />
Weingut, Ort: Gedeon Birtok (Varga Birtok), Izsák<br />
Rebsorte/n: Cserszegi Fűszeres<br />
Alkoholgehalt:<br />
Preis: 994 Ft, 3,30 EUR<br />
Internet: <a href="http://gedeonbirtok.hu/">gedeonbirtok.hu</a></p>
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		<title>Szekszardi Kekfrankos 2009, Vida Peter, Szekszard</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Szekszárd]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kékfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Vida Péter]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum ungarischen Winzer des Jahres 2011 gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag zu einem seiner Weine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9379" class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/22/szekszardi-kekfrankos-2009-vida-peter-szekszard/vida_kekfrankos_2009/" rel="attachment wp-att-9379"><img class="size-medium wp-image-9379" title="vida_kekfrankos_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/vida_kekfrankos_2009-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vida - Szekszárdi Kékfrankos 2009 (hatte leider keine echte Kamera bei der Hand...)</p></div>
<p>Auch komisch. Da wurde einer, er, Vida Péter, unlängst zum <a href="http://borwerk.de/2011/12/04/ungarns-winzer-des-jahres-2011-peter-vida-szekszard/">ungarischen Winzer des Jahres 2011</a> gewählt. Was ja nicht wirklich etwas zu bedeuten hat, zumindest, was die Weine der Gewinner anbelangt. Wie dem auch sei, jedenfalls habe ich erst jetzt festgestellt, dass ich in all den kurzen Blogger-Jahren noch keinen Einzeleintrag zu einem seiner Weine verfasst hatte, nur <a href="http://borwerk.de/2009/10/11/duell-v-kadarka-2006-vida-peter-szekszard-vs/">bei einer Kadarka-Paarung war er mit dabei</a>. Und da er zu dem Kreis alteingesessener Szekszárder Winzergrößen gehört, macht einen das selbst schon ein wenig stutzig. Bewusst hatte ich jedenfalls keinen Bogen um ihn gemacht.</p>
<p>Der Kékfrankos ist also der erste Vida-Wein. Schließlich muss ich meine Blaufränkisch-Reihe endlich fortsetzen. Und er zeigt sich massgeschneidert (sic!), nämlich massentauglich. Hat all das, was einen Alltagswein für den Durchschnittskonsumenten leicht zugänglich macht. Meinereins mag ihn nicht. Auch genau deshalb. Es fehlt ihm gänzlich an Charakter, nicht eine Haarbreite Eigenständigkeit steckt da in der Flasche. Im Glas recht dunkles, trübes Purpur. In der Nase zerkochte rote Früchte, vor allem Sauerkirschen und deutliche Holztöne. Am Gaumen dann einer dieser marmeladeartigen Säfte, die Frucht ohne Frische im Überschuss bringen. Und das auch noch ganz leicht süßlich, das ist dann nicht süffig, nicht reizvoll, sondern sehr schnell verbraucht und lästig. Dass alles schmiegel-schmirgelrund daher kommt, dafür sorgt dann noch das auch am Gaumen spürbare, sehr gezielt zur Abrundung eingesetzte Holz. Die Säuren sind schön integriert in der Rote-Grütze-Masse. Das wars dann auch schon. Trinkt sich, leicht untertemperiert, fast wie ein etwas zu dicklich geratener Waldbeer-Kirsch-Sirup. Das ist extrazugänglich, damit muss man sich nicht weiter auseinandersetzen. Und ward nach dem letzten Schluck dank seiner Beliebigkeit auch schon vergessen.</p>
<p>Wein: Szekszárdi Kékfrankos 2009<br />
Weingut, Ort: Vida Péter, Szekszárd<br />
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 1.690 Ft, d.h. derzeit rund 5,40 EUR<br />
Internet: <a href="http://vidaborbirtok.hu/">vidaborbirtok.hu</a></p>
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		<title>Vinum Rubrum 2009, Csutoras Pince, Eger</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 06:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Csutorás Pince]]></category>
		<category><![CDATA[Kóekfrankos]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und &#8211; sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9363" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/20/vinum-rubrum-2009-csutoras-pince-eger/csutoras_vinum-rubrum_2009/" rel="attachment wp-att-9363"><img class="size-medium wp-image-9363" title="csutoras_vinum-rubrum_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/csutoras_vinum-rubrum_2009-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Csutorás Pince - Vinum Rubrum 2009</p></div>
<p>Der kommt aus Eger, ist eigentlich eine Sie, weil eine Cuvée. Besteht aus Merlot und aus Kékfrankos, also Blaufränkisch. Und &#8211; sie, er ist nun wirklicht schlicht und ergreifend nicht gut. Schon in der Nase diffus, mit irgendeiner Frucht und recht viel Holz. Am Gaumen kraftlos, drucklos, mager, mit wenig Frucht, recht viel Holz, ein wenig viel Säure, aber das wäre ja noch egal. Einfach ausdruckslos, schwach.</p>
<p>Immerhin hat man auch mal einen Wein von Csutorás verkostet, der diese <a href="http://www.csutoras.hu/aranycsapat-borsorozat">merkwürdige Weinlabel-Serie altehrwürdiger Erfolgs-Fussballer Ungarns</a> mit zu verantworten hat bzw. hatte. Die ganz alte Zeit, lange zurück, Ferenc Puskás, jaja, genau, wer sonst.</p>
<p>Wein: Vinum Rubrum 2009<br />
Weingut, Ort: Csutorás Pince (Csutorás Ferenc),<br />
Rebsorte/n: 70% Merlot. 30% Kékfrankos<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 1.690 Ft, d.h. derzeit rund 5,40 EUR<br />
Internet: <a href="http://www.csutoras.hu/">csutoras.hu</a></p>
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		<title>Soproni Nero 2009, Kadari Csaladi Borászat, Sopron</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sopron]]></category>
		<category><![CDATA[Karádi Családi Borászat]]></category>
		<category><![CDATA[Nero]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Komisches Zeug. Was anderes fällt einem dazu erst einmal nicht ein. Oder halt, doch: anfangs fand man&#8217;s gar grauselig. Doch am Folgetag zumindest recht interessant. Da fragt man sich dann, ob es im Wein-Umfeld gar auch so etwas wie ein Stockholm-Syndrom gibt, im übertragenen Sinne natürlich nur. Ob man also sich mit zunehmender Dauer des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9364" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/18/soproni-nero-2009-kadari-csaladi-boraszat-sopron/karadi_soproni-nero_2009/" rel="attachment wp-att-9364"><img class="size-medium wp-image-9364" title="karadi_soproni-nero_2009" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/karadi_soproni-nero_2009-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Karádi Családi Borászat - Soproni Néró 2009</p></div>
<p>Komisches Zeug. Was anderes fällt einem dazu erst einmal nicht ein. Oder halt, doch: anfangs fand man&#8217;s gar grauselig. Doch am Folgetag zumindest recht interessant. Da fragt man sich dann, ob es im Wein-Umfeld gar auch so etwas wie ein Stockholm-Syndrom gibt, im übertragenen Sinne natürlich nur. Ob man also sich mit zunehmender Dauer des Zeit-Verbringens mit einem Wein, unter dessen &#8211; zugegeben selbstauferlegter &#8211; &#8220;geschmacklichem Diktat&#8221; man sich befindet, etwa einem psychologischen Mögen-Wollen-Effekt unterliegt. Man also, je länger man sich offen und ehrlich und dabei wie immer grundsätzlich positiv eingestellt, sich mit einem Wein beschäftigt, ihm etwas Gutes abringen möchte.</p>
<p>Aber ich schweife ab, und folgen kann und muss man meinem Gedankenwirrwar ohnhin nicht.</p>
<p>Man muss sich in jedem Falle auf den Kerl einlassen. Sonst hat er und die Traube verloren. Néró ist im Grunde eine Tafeltraube, was es sicher nicht einfacher macht. Im Glas gibt es sich ausgesprochen dunkel, tiefes violett-purpur. In der Nase so kantig wie am Gaumen, vor allem mit dunklen, etwas u lange eingekochten Früchten, als da wären schwarze Johannisbeeren, Holunder, Heidelbeeren. Am Gaumen dito, auch das Holz kommt etwas zu direkt daher, aber es sind vor allem herbe, metallisch-lederne Töne, die den Charakter ausmachen. Der Kerl zeigt kaum Tiefe, aber besticht durch ein widerborstig-zähes Aufbäumen, wie als wolle er, gegen seine Natur zum Wein gemacht, es allen in seiner Fremdverwertung zeigen. Sicher nichts für Jedermann, nichts zum Lagern, nichts für eine lebenslange, innige Freundschaft. Aber was außergewöhnliches und grundsätzlich nicht schlechtes.</p>
<p>Wein: Soproni Néró 2009<br />
Weingut, Ort: Karádi Családi Pincészet<br />
Rebsorte/n: Néró<br />
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.<br />
Preis: 2.000 Ft, d.h. derzeit rund 6,40 EUR</p>
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		<title>Istenhegy Furmint 2006, Arvay es Tarsa, Tokaj</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 20:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Árvay és Társa Pincészet]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch so ein „alter“ Furmint, so ein trockener. Hat durch Wegtrinken zwar knapp nur den sechsten Lenz verpasst. Ist aber doch auch angesichts der wenigen Jahrgänge, auf die der Ausbau trockener Weißweine in Tokaj zurückblickt, ein älterer Knabe. Und ich habe ihn gut in Erinnerung, als einen jener Weine, der mir anno dunnemal beim Borfeszstivál [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/14/arvay-2006-tokaj/arvay_istenhegyi-furmint_2006/" rel="attachment wp-att-9330"><img class="size-medium wp-image-9330" title="arvay_istenhegyi-furmint_2006" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/arvay_istenhegyi-furmint_2006-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Árvay - Istenhegy Furmint 2006</p></div>
<p>Noch so ein „alter“ Furmint, so ein trockener. Hat durch Wegtrinken zwar knapp nur den sechsten Lenz verpasst. Ist aber doch auch angesichts der wenigen Jahrgänge, auf die der Ausbau trockener Weißweine in Tokaj zurückblickt, ein älterer Knabe.</p>
<p>Und ich habe ihn gut in Erinnerung, als einen jener Weine, der mir anno dunnemal <a href="Hétfürtös%20Istenhegyi%20">beim Borfeszstivál auf dem Burgberg</a> sehr gut gefiel. Jetzt wirkt er doch auch schon ein klein wenig betagt, im Direktvergleich zum fünf Jahre älteren Urágya auf ähnlichem Etwicklungsniveau. Weniger elegant, nicht so profund – und doch auf seine Weise schön. Mit dunklem stroh- ja schon goldgelber Farbe im Glas. Mit weichen Biotrytis-Tönen, mit deutlicher Orange, Ingwer, grünem Apfel, mit Kandiszucker und äußerst dezentem Holz. Auch am Gaumen ist das Holz spürbar, sehr weich und gut eingebunden, eine hauchdünne umschalung liefernd für einen sanft gestalteten Kern mit gedämpfter Frucht aus einem Mix von reifen, halbtrockenen, kurz angedämpften gelben Birnen, Quitten, Stachelbeeren. Mit deutlichen Wachstönen, Champignons, alles durch schwach ausgeprägte Säuren und einer zum ende deutlich zunehmenden, steinernen mineralischen Würze unterfüttert. Trinkt sich gut und behutsam weg.</p>
<p>Wein: Tokaji Hétfürtös Furmint Istenhegy 2006<br />
Weingut, Ort: Árvay és Társa, Tokaj<br />
Rebsorte/n: Furmint<br />
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.<br />
Preis: lag, denke ich, bei rund 4.000 Ft/Flasche, damals noch etwa 16 EUR</p>
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		<title>Uragya Furmint 2002, Kiralyudvar, Tokaj</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Weißweine]]></category>
		<category><![CDATA[Demeter Zoltán]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Királyudvar]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bleibt einem nur das Standardgesülz von Klasse, statt Masse. Denn bei dem reinsortigen Furmint aus der Lage Urágya von Királyudvar trifft das dann auch in der Tat zu. Nicht nur, weil er sich in wirklich schöner Form zeigte, sondern auch zusätzlich noch aus den Anfangsjahren der trockenen Weine Tokajs stammt, aus 2002. Dafür ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9332" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://borwerk.de/2012/01/12/uragya-furmint-2002-kiralyudvar-tokaj/kiralyudvar_uragya-furmint_2002/" rel="attachment wp-att-9332"><img class="size-medium wp-image-9332" title="kiralyudvar_uragya-furmint_2002" src="http://borwerk.de/wp-content/uploads/2012/01/kiralyudvar_uragya-furmint_2002-300x279.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Királyudvar - Urágya Furmint 2002</p></div>
<p>Da bleibt einem nur das Standardgesülz von Klasse, statt Masse. Denn bei dem reinsortigen Furmint aus der Lage Urágya von Királyudvar trifft das dann auch in der Tat zu. Nicht nur, weil er sich in wirklich schöner Form zeigte, sondern auch zusätzlich noch aus den Anfangsjahren der trockenen Weine Tokajs stammt, aus 2002.</p>
<p>Dafür ist er bemerkenswert gut gelungen, verweist sowohl einmal mehr auf das ganz große Potential, das da in Tokaj und der lokal bedeutendsten Rebsorte Furmint schlummert. Und zeigt gleichzeitig das große Talent seines Machers auf, das von Zoltán Demeter, der damals noch für die Weine von Királyudvar stand.</p>
<p>Lechtend Strohgelb im Glas. In der Nase mit Ananastönen, gelben Äpfeln, Bisquit, Zitrus und Feuerstein. Am Gaumen fest und filigran zugleich, schlichtweg elegant, ja. Mit einer reifen Frucht von gelbem Steinobst (wie Wein Plus zu sagen pflegt), Äpfel, Birnen und vor allem Quitten, so fest, fast plastisch, dass man auf dem stets leicht körnig-widerständigem Quittenfruchtfleisch förmlich kauen kann. Mit fein-würziger und doch direkter und durchweg anhaltender Mineralität, die dem Ende mit den herrlich eingebundenen, alles andere als unfrisch daher kommenden Säuren in einem apfelschalengrünen herb-bitteren Etwas so richtig lange ausläuft. Schöner, wirklich schöner Wein!</p>
<p>Wein: Urágya Furmint 2002<br />
Weingut, Ort: Királyudvar, Tarcal<br />
Rebsorte/n: Furmint<br />
Alkoholgehlat: 13,5% Vol.<br />
Preis: keine Ahnung mehr, seit langem vergriffen<br />
Internet: <a href="http://www.kiralyudvar.com/" target="_parent">kiralyudvar.com</a></p>
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