Einer geht noch. Ein Tag mehr. Der letzte im Februar.

Eine reinsortige Verkostungsreihe, nur Furmint. Als Reminiszenz an den in Ungarn gefeierten “Furmint Február”.

Einer, der zwei sind. Zwei Furmint aus einer Lage – Vióka – und einem Jahrgang, 2008, wieder einmal wieder verkostet. Experimente am lebenden Objekt, von Asztalos Zoltán.

Vióka 1

War nach sechs Monaten im Holzfass noch nicht gänzlich durch gegoren war. Restsüße blieb, zwangsläufig hier. Das tut ihm spürbar gut. Sehr saftig und fruchtig nach wie vor. Pfirsich, Honig, Ananas, Holz, Karamell, Curry. Gespannte, faserige Säuren umwabern und durchdringen den leichten Schmelz. Recht dicht und kompakt und doch auch erfrischend. Der kann noch ein paar Jahre.

Vióka 2

18 Monate Holz. Das macht den Unterschied und zwar einen erheblichen. Der wirkt nun doch auch schon in der Nase aber erst recht am Gaumen holziger, das ist eindeutig zu viel. Späne, Bambus, Gaze stehen quer im Vordergrund. Quitte, Marzipan nur wie hinter einem Kokon. Auch die Säuren wirken wie gepuffert, künstlich geschwächt. Und müde, doch langsam schon etwas sind die Jahre gekommen wirkt er.

Wein: Tokaji Furmint Vióka I und II 2008
Weingut, Ort: AZ Nektár Pince (Asztalos Zoltán), Kácsárd
Rebsorte/n: Furmint
Alkoholgehalt: 14,0% Vol.
Preis: je 8,60 EUR (2.500 Ft)

azstalos-zoltan_furmint_vioka_2008

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