Edelsüße Weine haben es ja nicht gerade leicht. Das Interesse hält sich allgemein in Grenzen. Die wirklich Guten sind oft auch gleich richtig teuer. Und wenn, erschließen sie sich eher einer Zielgruppe, die tendenziell etwas forgeschrittenen Alters angehört.

All das gilt umso mehr für die Aszús aus Tokaj – denen obendrein noch viele Klischees anlasten und die viel zu lange währende Zeit des Sozialismus obendrein qualitativ massiven Schaden zu gefügt hat. Umso erfreulicher, wenn das Feld von hinten aufgerollt wird: von jungen Leuten, auf eine erfrischend unverkrampfte Art und mit eben jenen Mitteln, die sich heutzutage anbieten, um ohne allzu viel Aufwand zügig eine erstaunlich große Zielgruppe zu erreichen: man nennt das Trägermedium gemeinhin Internet.

Dem Thema haben sich Dóra und Sergio angenommen, auf eben diese Weise. Wer sich etwas aktiver mit ungarischen Weinen beschäftigt, ist schon längst über ihre Seite gestolpert. Ich bin also mit diesen Zeilen mit ordentlicher, eben diesem Medium Internet gänzlich unangemessener Zeitverzögerung unterwegs.

Es geht den beiden um Tokajer Aszús. Und um Aszús. Und um Aszús. Um mehr nicht. Schrittweise erläutern die beiden in kurzen Videos, um was es geht, wie Aszú entsteht- und welche Qualitätsstufen es gibt. Inzwischen ist auch ein kleiner Webshop entstanden.

Hier geht’s längs zu ihrer Seite: http://tokajiaszu.net/

Und hier das erste Video:

Eine Reaktion

  1. Hallo Peter,vielen vielen Dank für diesen netten Artikel über uns. Wir freuen uns wirklich sehr darüber 🙂
    Liebe Grüße von Dora und Sergio 🙂

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