Béla és Bandi - Balaton 2013Das ist die Woche der Sommerweine. Rechtfertigen muss meinereins sich eigentlich nicht. Schließlich haben wir Sommer. Wenn es auch gerade ein durchwachsener ist.

Diese Cuvée heißt Balaton. Guter Namen. Schließlich kommt sie vom Balaton. Naheliegend. Aber da muss man auch erst mal draufkommen. Nur das fischartige Wesen glotzt einen dümmlich, selbstverliebt vom Etikett aus an. Was soll’s.

Diese Balaton ist ungefähr so tief, wie der See dem sie ihren Namen verdankt. Eingangs flach, dann etwas an Tiefe gewinnend (aber bloß nicht zu viel!), dann geht’s wieder raus und wird folgerichtig auch wieder flacher. Das macht rein nichts. Schließlich muss sie gar nicht Tiefgang mitbringen. Sie ist und bleibt ein Sommerwein.

Immerhin kann man sie gut gekühlt mehr Frische in sich, als der pisswarme See im hohen Sommer. Die Säuren knacken ein wenig. Sehr glsklar-sauber kommt das ganze daher. Der Muskateller ragt recht deutlich raus. Die Sauvignon Blanc gibt nen Schub jugendliches Grünzeug ab. Die Frucht ist gelb und kühl und frisch. Zitrusfrüchte. Birnen. Etwas Ananas. Gut so, wie er ist – für das, was er sein soll.

Wein: Balaton 2013
Weingut, Ort: Béla és Bandi – Fodor Béla és Fodor András, Balatonszőlős
Rebsorte/n: Welschriesling, Sauvignon Blanc, Pinot Blanc, Muskateller
Alkoholgehalt: 13,0%
Preis: 6,20 EUR, 1.890 HUF

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