Homola – Habzó Fehér 2011

Der Sprung aus Villány an das nördliche Balatonufer, Balatonfüred bzw. Csopak. Homonna macht die Weine von Homola. Klingt ja fast naheliegend. Zumindest hat Attila Homonna ein Auge drauf geworfen. Und kann dementsprechend reinen Gewissens den Tipp geben, den Rosé gerne gut gekühlt im Schatten eines Baumes in der Hitzes des ungarischen Sommers recht zügig zu vernichten.

Die Grundlage, der Blaufränkisch von der Halbinsel Tihany jedenfalls hat zu einem feinherben, wunderbar frisch-fruchtig-metallischen Ganzen die Grundlage geliefert. Trinkt sich dank glasklar-spritziger Säuren und der feinen Perlung verdammt gefährlich gut weg.

Und gefällt damit besser als der ebenso trockene Fehér, der Weiße aus Traminer. Das, die Traube merkt man ihm gar nicht so sehr an. Was gut tut. Und doch wirkt er neben seiner ganz leicht süßlichen Frucht ein wenig zu flach, baut sehr stark auf seine kräftigen Säuren und kommt so doch ein wenig zu simpel daher. Vielleicht aber auch nur, weil der vorgelagerte Rosé im positiven Sinne ein übler Selbstläufer war…

Kostenpunkt des weißen, 1690 Forint, des Rosé 1.990 Forint, also auch schon immerhin recht stolze 7,20 EUR.

Internet: homolapinceszet.hu

Husch husch weiter geht’s. Morgen dann der nächste Teil, etwas aus Tokaj.

Teil I: Nagyon Nyár 2011, Bortársaság, Villány-Siklos

Anmerkung: der Rosé wurde mir von Attila Homonna zur Verfügung gestellt.

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