Haraszthy Pincészet - Sir Irasi 2011

Reduktiv ausgebauter, staubtrockener Irsai Olivér (Pozsonyi Fehér (Weißer Pressburger) x Csaba Gyöngye (Perle von Csaba)) – mit Királyleányka und Chardonnay versehen. Das kommt recht karg, hart, ziemlich säurelastig und in etwa so rüber, wie ein ebenso trocken ausgebauter, schlecht gemachter Sauvignon Blanc. Zumindest war und ist das meine primäre Assoziation, angesichts des grapefruitartigen Säurehammers, der extrem schlank gefahrenen, eingezwängt wirkenden Zitrusfrucht, subtil mit Litschi unterfüttert und der grasig-Kresse-Wachholder-Gin-artigen Eindrucksmasse, die alles andere nachhaltig in den Hintergund drängt. Wo es auch gefälligst zu belieben hat und tut. Keine Chance. Allenfalls als Aperitif oder im Sommer für einen säurereichen Fröccs tauglich und definitiv nicht des Sirs würdig.

Wein: Sir Irsai 2011
Weingut, Ort: Haraszthy Valleo Pinceszet, Etyek
Rebsorte/n: 30% Chardonnay, 30% Szürkebarát  (Grauburgunder), 30% Királyleányka, 10% Zenit
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.
Preis: 4,60 EUR (1.340 Ft)
Internet: haraszthyvalleo.hu

Kommentieren? Hier entlang... ▼

Connect with Facebook


Verwandte Artikel