Möcsenyi Kekfrankos 2006, Möcsenyi Kastelyborok, Tolna

Mőcsényi Kastélyborok, Mőcsényi Kékfrankos 2006

Da kann der Name Piero Antinori noch so hinter der Investition in das Weingut stehen. Man konnte es sich denken. Und da sind dann am Ende auch die umgerechnet 4,60 EUR, wie eben jeder Cent für die Flasche noch zu viel. Der etwas mehr als fünf Jahre alte Blaufränkisch ist hinüber, hat sein Leben ausgehaucht bzw. liegt in den letzten Zügen. Schon im Glas ist er neben seinem Rubinrot mit deutlichen Brauntönen versehen. Die Nase wirkt stumpf, alte Kräuter, zerriebene, ungewollt viel zu lange Luftgetrocknete ein Zwetschgen, dumpf-warmer Holzton. Am Gaumen dann mit den letzten Lebenszuckungen in Gestalt von halbstarken Säuren, daneben muffig wirkendes Holz, Im Hospiz liegende Frucht aus ehemals wohl recht reifen schwarzen Kirschen. Das der Eindruck nach einem halben Glas. Der Rest für’n Abfluss. Versteh’ einer, warum das im Fachhandel noch verkauft wird…

Wein: Mőcsényi Kékfrankos 2006
Weingut, Ort: Mőcsényi Kastélyborok, Mőcsény
Rebsorte/n: Kékfrankos
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.
Preis: 4,60 EUR (1.344 Ft)

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