Nachdem mir vor nicht allzu langer Zeit der 2009er Portugieser von Kvassay nach nur eineinhalb Jahren schon etwas altersschwach vorkam, hier dann folgerichtig der 2010er in einem jungen Stadium. Den Unterschied merkt man ihm auch an. Und doch scheint auch jetzt schon im 2010er dieselben Anlagen wie im Vorgänger: etwas zu deutlich spürbares, weil den Gesamteindruck letztlich prägendes Holz in der Nase und vor allem am Gaumen. Daneben eine schöne, aber weniger frische Frucht als zu erwarten war. Die Säuren sind prägnanter, retten aber natürlich den Gesamteindruck auch nicht. Als Trost in der Hinterhand halte ich einen Portugieser, der mir endlich zugesagt hat. Darüber dann bald.
Wein: Portugieser 2010
Weingut, Ort: Kvassay Pincészet, Villány
Rebsorte/n: Portugieser
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.
Preis: 4,30 EUR (1.190 Ft)
Internet: kvassay.hu
Tags: Kvassay Pinceszet · Portugieser · Rotwein · Villány-Siklós
Soviel ich weiss, dieser Wein verbrachte keine Minute im Holzfass…
@Rebschere. Das war mir nicht bekannt, dem Sauvignon Blanc von Kwassay hat man es deutlich angemerkt. Hier beim Portugieser überhaupt nicht, auch wenn ich hätte tippen müssen. Deutliche Holztöne, wirkte oxidativ.
Kann ja bswp. auch von Tannine aus den Trauben kommen. Wäre nicht der erste Wein, der Holztöne zeigt, obwohl er reduktiv entstanden ist.