Wie Mutter Natur ihn schuf. Und die Natur meinte es eigentlich recht gut, packte ihn aber zuweilen auch hart an. Das macht ihn im Ergebnis zu etwas zu grob geschnitztem. Hat aber was dennoch was.
Warme Nase, leicht süßliche Frucht, Dosenananas, Sommersonne im Weinberg. Am Gaumen sehr kräftige, dabei leicht grünliche und etwas herbe Säuren. Zusammen mit der etwas harten, etwas zu direkten Mineralität macht das den Kern des Cuvées aus Furmint und Hárslevelű aus. Kling heftig, gar abschreckend? Das mag es für manchen auch sein. Kein Wein für jedermann, die “Zusatzaromen” von Stroh, reifen gelben Birnen und vor allem deutlich: Quitten kämpfen sich nur mühsam durch, sind dann aber klar und schön. Allzu viel Tiefe und Komplexität kommt nicht zum Vorschein, hinten dominiert nochmals die leicht bitter-grünliche Mineralität und die kräftigen, klaren Säuren. Kantiger Bursche, nicht unspannend. Hält sich gewiss auch neben vielen Gerichten gut.
Wein: Juharos 2009
Weingut, Ort: Szarka Pince, Mád
Rebsorte/n: Furmint, Hárslevelű
Alkoholgehlat: 14,5% Vol.
Preis: 11,00 EUR (2.990 Ft)
Tags: Furmint · Hárslevelű · Szarkas Pince · Tokaj · Weißwein