Fast jeden Abend Live-Musik in der WineBar in Budapest, nahe der Basilika. Was wichtig ist, denn die Weinauswahl selbst könnte besser sein.

To be continued… die Suche nach einem wirklich vernünftigen grünen Veltliner aus Ungarn. Denn der 2008er Jahrgang des Zöld Veltelini, wie die Rebsorte auf Ungarisch heißt, von Villa Tolnay kann alles andere als überzeugen und steht deutlich hinter dem 2007er. Vermutlich hat man auch deshalb den Preis deutlich, um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr runtergesetzt.

Alles Nachfolgende unter einem Vorbehalt: ich hatte den Wein in der Winebar offen ausgeschenkt bekommen und den Eindruck, dass er schon mindestens einen Tag offen war. Da der Kellner aber ohnehin schon vorbestraftund verwirrt war (zwei anfangs bestellte Weine waren schon aus etc.), brachte ich es nicht fertig, mir das von ihm bestätigen zu lassen. Wie dem auch sei, die Nase war verschwindend gering ausgeprägt. Spuren von gelben Früchten, Zitrus, Andeutungen von Gras. Am Gaumen dann leblos, fast nur aus mit der Zeit immer deutlich werdender, pfeffriger Würze bestehend. Die Frucht aus halbreifen gelben Birnen tot, trockenes Gras und Flechten gesellten sich dazu, Säure quasi Fehlanzeige. ein laues, müdes Etwas.

Wein: Grüner Veltliner Zöldveltelini 2008
Weingut, Ort: Villa Tolnay Borház, Gyulakeszi
Rebsorte/n: Grüner Veltliner
Alkoholgehalt: 12,5% Vol.
Preis: 4,45 EUR (1.200 Ft.)

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