Furmint und Hárslevelű haben sich für diesen “Gutswein”, der erste Jahrgang seiner Art, bereits vor der Gärung getroffen und wurden zu 60% in Stahl und zu 40% in Holz ausgebaut.
Helles Zitronengelb. Sehr sanfte, weiche, fast leicht lieblich wirkende Fruchtnase aus kaltem Kompott aus reifen Birnen, daneben Aprikosen und Pfirsich aus der Dose, später etwas üppiger und einnehmender werdend. Am Gaumen in der Tat dann saftig texturiert und mit anfänglich wahrnehmbarer Fruchtsüße, Birnen und Mandelaromen, die in der Folge von leicht bitteren, Kräuter-Mineraliktönen allmählich überlagert und dann gänzlich abgelöst. Anfänglich kaum wahrnehmbare Säuren zeigen sich auch erst gegen Ende, dann schnell etwas spitz werdend, erzeugt einen Schub Frische und Unbekümmertheit. Man würde nicht vermuten, dass sich lediglich 10% Hárslevelű im Glas befinden und gar nur 3,5 g/l Restzucker. Ein netter Weißwein, der zumindest in Ansätzen versucht, elegant und gar adelig daher zu kommen – und sich dabei trotz seines recht niedrigen Preises gar nicht so schlecht macht.
Wein: Birtokbor 2009
Weingut, Ort: Tokaj Nobilis (Bárdos Sarolta), Bodrogkeresztúr
Rebsorte/n: Furmint (90%) és Hárslevelű (10%).
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.
Sonstige Angaben: 3,5 g/l Restzucker
Preis: 7,50 EUR (2.130 Ft)
Internet: tokajnobilis.hu
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