
Wunderbar leicht zu verwechseln mit der Kadarka-Selektion, da marketingunsinnigerweise ein und dasselbe Frontetikett. Sebestyén - Iván Völgyi Szekszárdi Bikavér 2007
Der blonden Undine habe ich diese Bikavér-Selektion zu verdanken – und nach den Weißwein-Schwergewichten tat ein schöner, runder, in sich stimmiger 15%-er auch an einem späten Sommerabend richtig gut, gewissermaßen als Seelenpfleger. In 500-Literfässern reifte das Cuvée aus Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon, Franc und Kadarka heran. Tiefdunkles, dichtes Rubinot im Glas. In der warmen, angenehm leicht wüzigen Nase überreife schwarze Kirschen, Feigen und feuchtes, braunes Laub. Auch am Gaumen trifft man wieder auf leicht lederne, an Laub erinnernde Töne, eine schöne, leicht gedeckte Frucht aus tiefdunklen Früchten, Milchsckokolade und Nougat, kompakt, dicht und füllig auf der Zunge, feine, weiche Gerbstoffe und schlanke Säuren bilden ein gutes, unaufdringliches Rückgrad. Im mittleren bis langen Abgang leicht adstringierend. Recht international anmutend aber schön.
Wein: Iván-völgyi Bikavér 2007
Weingut, Ort: Sebestyén Csaba, Szekszárd
Rebsorte/n: Kékfrankos 50%, Merlot, 25 %, Cabernet Sauvignon und Franc 15% Kadarka 10%
Alkoholgehalt: 15,0% Vol.
Preis: 16,50 EUR (4.590 Ft)
Tags: Bikavér · Blaufränkisch · Cabernet Franc · Cabernet Sauvignon · Eger · Kadarka · Kékfrankos · Merlot · Rotwein · Sebestyén Csaba
mmmmmmm feuchtes braunes Laub mmmmmmm…..
Jaaaaaa, jaaaaa, jaaa. Ich bin ja bereit zuzugeben, dass die Sommerhitze mein geplagtes Gehirn zu absonderlichen Assoziationen zwingt.