Szászi Endre macht Ökoweine, echte Ökoweine. Das ist in Ungarn den meisten Kunden nach wie vor entweder egal oder viele wissen es schlichtweg nicht, wie beispielsweise im Falle von Weninger, sopron. Bei Szászi kann man es sich wenigstens denken, wenn man seine Produkpalette sieht. Hier tut er, ob bewußt oder unbewußt alles dafür, dass zumindest das geschulte deutsche Auge der Bioansatz sofort klar wird. Die teils selbst gemalten, in jedem Fall selbst gestalteten Etiketten auf recht grob wirkendem, gelblich-bräunlichem Papier wirkend zu recht handgemacht. Dahinter stecken teils erstaunliche Qualitäten, da darf man sich nicht täuschen lassen. Und zur Debatte, ob biologisch kontrollierter Weinbau vermag, lagentypischere Weine hervorzubringen, möchte ich an dieser Stelle nichts sagen. Jedenfalls hat Szászi Parzellen am Szt. György Hegy und nahe des kleinen, nahe gelegenen Ortes Szigliget. Von letzteren stammt sein einfacher Olaszrizling.
Helles Strohgelb im Glas, leuchtend, mit leicht grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusaromen und Litschi, florale Töne und Stroh. Am Gaumen anfänglich schlank, frisch, Noten von Gras, sauren Äpfeln und Zitrusfrüchten, Grapefruit, kühle, steinerne Mineralität. Nichts besonderes, einfach, schnörkellos, geradlinig aber genau dadurch angenehm.
Wein: Szigligeti Olaszrizling 2008
Weingut, Ort: Szászi Pince, Hegymagas
Rebsorte/n: Olaszrizling (Welschriesling)
Alkoholgehalt: 12,0% Vol.
Preis: 5,00 EUR (1.350 Ft)
Internet: szaszipince.hu
Tags: Badacsony · Olaszrizling · Szászi Endre · Weißweiin · Welschriesling
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