Die Reihenfolge hat nicht ganz hingehauen. Doch unbemerkt und unbewusst habe ich dann doch fast alle Weine von Losonci Bálint probiert. Der letzte war der erste Rotwein überhaupt, der einfache Kékfrankos “Nyitnikék”, Jahrgang 2006. Wie für Bálint üblich, ist nur eine Kleinstmenge – 1.000 Flaschen – auf den Markt gekommen und heute gar nicht mehr erhältlich.
Der kleine Bruder des Lagenkékfrankos Gereg, zeigt sich als klassischer, prototypischer Blaufränkisch. Mittleres, leuchtendes Purpur im Glas. In der Nase eine frische Frucht aus schwarzen Kirschen und Sauerkirschen. Am Gaumen leicht, immer noch sehr jung wirkend auch hier frische, kompakte Frucht aus Sauerkirschen und Erdbeeren, begleitet von noch sehr jung und spritzig wirkenden, fast etwas zu starken Säuren. Schlanker Körper, der ihm aber gut steht. Mich störten die ausgeprägten Säuren nicht, daher gefiel er mir gut. sicher noch ein-zwei Jahre trinkbar.
Wein: Nyitnikék 2006
Weingut, Ort: Losonci Pince, Gyöngyöspata
Rebsorte/n: Kékfrankos
Alkoholgehalt: 13,5%
Preis: 8,50 EUR (2.250 Ft.)
Internet: losonci.hu
Tags: Blaufränkisch · Kékfrankos · Losonci · Mátra · Rotwein
Ich glaube ja, dass da nicht nur Kékfrankos drin ist…
Jetzt wo Du es sagst… Mich würde es nicht wundern, wenn da noch ein wenig Pinot Noir drin wäre.
Fragst Du ihn oder soll ich?
Wir werden zu ihm fahren. Wohl kommendes Wochenende.