Die Guten kommen ins Töpfchen, die Schlechten… unter anderem Label auf den Markt. Köpcsös Furmint 2005 alias Szepsy Furmint – nur dass eben die Qualität für den wohl bekanntesten Erzeuger Tokajs, Szepsy István, nicht ausreichend war und er deswegen den Wein nicht auf den Markt bringen wollte. Wie trinkt er sich also, der Furmint, der letztlich dennoch in so machem und also auch meinem Kröpfchen landete?
Strohgelb im Glas, ohnehin mit 4 Jahren schon zur gereiften Fraktion zählend. Recht gelungene Nase, mit Botrytis-Noten, Butter, Ananas und Banane, auch Heublume. Am Gaumen schon etwas entkräftet wirkend, die Säuren sind nicht mehr allzu frisch, die Frucht aus Äpfen und Grapfruit hält sich etwas zurück, wirkt zwar gereift aber matt. Gegen Ende etwas stumpf, metallisch wirkend. Durchaus noch trinkbar, aber schon etwas unlebendig und somit Szepsys’ Entscheidung nachvollziehbar, konsequent.
Wein: Köpcös Furmint 2005
Weingut, Ort: Köpcös Pince, Csengőd
Rebsorte/n: Furmint
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.
Preis: 7,50 EUR (2.000 Ft)
Tags: Furmint · Köpcös Pince · Tokaj · Weißwein