Serie, einfache Kékfrankos: Ráspi, Kékfrankos 2006

Ráspi, Kékfrankos 2006

Ráspi, Kékfrankos 2006

Ráspi, mit bürgerlichem Horváth József, ist ein umstrittener Winzer. Wegen seiner Weine umstritten, gewiss auch ein wenig wegen seines Charakters. Als ich kürzlich seine Blaufränkisch Auslese trinken konnte, vermerkte ich bereits, dass seine Weine sich international gewiss schwer tun, ist ihr Charakter doch mehr als eigen. Manche sagen ihnen gar nach, dass sie eher von Fehlnoten als von eigenständigem Stil geprägt sind.

Inzwischen, beim einfachen Kékfrankos angelangt, bin ich so weit, dem zumindest in diesem Einzelfall zuzustimmen. Recht helles Purpur mit leichten Brauntönen am Glasrand. Rauchig grüne, krautige Holznoten, kaum wahrnehmbare, allenfalls grün-rötliche, undefinierbare Frucht. Etwas mehr Frucht dann am Gaumen, unreife Zwetschgen und Sauerkirschen, für Ráspi bekannte Überdosis Säure, auch hier die von frischen Fässern (?) kommenden Aromen (?) von Krautgemüse und grünem Holz, leicht adstringierend. Mittlerer Abgang der von Säure und Krautgeschmack gekennzeichnet ist.

Wein: Kékfrankos 2006
Weingut, Ort: Ráspi Pincészet (Horváth József), Fertőrákos
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)
Alkoholgehalt: 13,5% Vol.
Preis: 6,99 EUR (1.980 Ft)
Internet: raspi.hu

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One Response auf “Serie, einfache Kékfrankos: Ráspi, Kékfrankos 2006”

  1. [...] die mir teils fehlerhaft, zumindest aber doch mehrfach korkig erschienen. Vor allem der Jahrgangvorgänger dieses einfachen Kékfrankos, Blaufränkisch. Der 07er kam mir dann anfangs auch sehr komisch vor. [...]

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