Édes Furmint 2007, PenditsVor den Aszú noch ein „einfacher“ edelsüßer, reinsortiger Furmint. 11,5% Vol. Florales Bouquet, daneben frische Säuren und Tabak-Noten. Am Gaumen recht konzentriert, zarter Schmelz, Orangen und Pfirsich, angenehm leichte Bitterkeit mit medizinischem Unterton im Nachklang. Mehr als nur gefällig, interessant.
Fassprobe. Getoastetes Holz, warme Kräuter, Honigwaben. Enorm dick am Gaumen, fruchtig, Quittengelée, Orangenkonfitüre, auch etwas Apfel und Birne, zarter Schmelz, langer Abgang. Schon jetzt sehr schön, sicher mit viel Potential.
Rauchig würziges, für einen Aszú fast wildes Bouquet, Dörrobst und grünes, trockenes Moos. Am Gaumen erstaunlich kräftiges, aber angenehmes Säuregerüst, daher auch die Süße schön ausbalanciert, Bitterschokolade und Orangenschalen. Etwas außergewöhnlich aber genau deshalb spannend und absolut gelungen.
Frisches, florales Bouquet, daneben Spuren von Honig, Wachs und nach einiger Zeit verstärkt auch medizinischen Kräutern. Am Gaumen dominiert eine fruchtige Süße, Ananas und Banane, auch Honig. Für meinen Geschmack etwas zu einseitig süß.
Feine Botrytis-Nase. Ziemlich süß geraten, es dominieren Honigaromen, daneben Dörrobst, insbesondere Aprikosen. Wenig konzentriert, fast ein wenig flüssig wirkend, letztlich enttäuschend.
In Kürze Teil IV und Ende mit Notizen zu fünf weiteren Aszú des Jahrgangs 2005
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