Jaja, ein hässliches Etikett jagt das andere, woran man merkt, dass ich immer noch bei Töltl bin. Farbverläufe waren Mitte der 90ern mächtig modern – aber immerhin wurde das einmal entwickelte grafische Konzept konsequent durchgezogen. Und letztlich zählt was in der Flasche ist und damit endet meine subjektive, unprofessionelle Treterei.
Helle Lachsfarbe im Glas, sehr verhalten in der Nase, Spuren von Kräutern und sonnenbeschienenem Gras. Am Gaumen warme Pfirsichtöne, feine, etwas schlaffe Säuren, insgesamt kaum Angriffsfläche für die Geschmacksknospen. Recht seicht, flach, unlebendig.
Wein: Kékfrankos Rosé 2008
Weingut, Ort: Töltl Pincészet, Fertőrákos
Rebsorte/n: Kékfrankos (Blaufränkisch)
Alkoholgehalt: 12,0%
Preis: 5,00 EUR (1.500 Ft)
Internet: toltlvin.hu
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