29. Januar 2009
Pfneiszl, Távoli Világ
Nein, ich habe nicht vergessen den Jahrgang anzugeben. Das Cuvée távoli világ, weite Welt, ist ein schöner und spannender (Marketing-)Ansatz aus dem Hause Pfneiszl. Ein Rotwein, der in einer 0,5l-Flasche daherkommt, ohne Jahrgangsangabe, ohne dass die Rebsorten, aus denen er besteht voll ausgeschrieben sind. Und der als Tafelwein zu 10 EUR verkauft wird. Der Kenner kann sich denken...
28. Januar 2009
Tüske, Kékfrankos 2006
Scheinbar klebt gerade … an meinem Flaschenöffner. Oder holt die Statistik in diesen Wochen mit mir all das nach, was sie in den vergangenen Jahren vermeintlich versäumt hat? Jedenfalls ist der Kékfrankos von Tüske nunmehr der sechste Wein binnen acht Wochen, der oxidiert war, als ich ihn aufmachte. Und das, nachdem ich jahrelang großes Glück und durchweg fehlerfreie Weine hatte....
23. Januar 2009
Pántlika, Sauvignon Blanc 2007 und Olaszrizling Selection 2006
Das Weingut Pántlika ist so bekannt noch nicht. Sollte es aber, denn es macht ganz offensichtlich sehr schöne Weine. Und zwar zu absolut guten Preisen. Ich hatte von Pántlika schon seit längerem etwas probieren wollen. Wie es der Zufall wollte, bekam ich dann zwei Flaschen geschenkt. Das Oberland des Balaton, die etwas nach hinten verstetzte...
20. Januar 2009
Lange liegt das letzte Duell zurück. Die Feiertage lagen irgendwie quer – wer möchte schon um Weihnachten herum Duelle austragen, wenn es nicht sein muss. Hier treten nun nach Takler und Thummerer wieder zwei Vertreter der neuen Winzer-Generation gegeneinander an, die jeweils auf Ihre ganz eigene Weise den modernen ungarischen Bikavér präsentieren.
Bikavér-Duell: Demeter vs. Bodri
Demeter Pincészet,...
18. Januar 2009
BorWerk News
Nach dieser Veröffentlichung wurde Matt Kramer, Wein-Journalist beim Wine Spectator, in einem hiesigen Weinblog als vorgelagerte Bastion des ungarischen Weines bezeichnet. Und so schlecht ist das Bild nicht. Wann kommt es schon mal vor, dass ungarische Weine im Rampenlicht stehen. Viel zu selten, erst recht wenn es um trockene Weißweine geht. Und da freut es auch einen selbst umso mehr, wenn man...
16. Januar 2009
Mark'O, Kékfrankos 2005
Dunkles, leicht trübes Purpurrot. In der Nase dominiert kühles, grünes Holz, daneben etwas Minze, Andeutung von roten Beeren. Im Mund drängen sich wieder das kühle Holz und feuchtes, grünes Moos in den Vordergrund. Daneben leichte Würzigkeit und wenig, schwer definierbare Frucht. Unausgewogen und flach. Für den Preis ganz anständig, aber auch nicht mehr. Warum ausgerechnet...
13. Januar 2009
Sárkányvér 2006
Drachenblut, Sárkányvér, sieht zwar sicher nicht purpurrot aus und ist auch gewiss dickflüssiger. Aber vielleicht hat man da ja zwecks mangelnder empirischer Erfahrung auch einfach falsche Vorstellungen. Vielleicht duftetet es auch nach frischen roten Beeren, warmem Holz und etwas Laub. Und schmeckt unheimlich fruchtig, vor allem nach überreifen Erdbeeren. Auch ein wenig würzig, mit...
10. Januar 2009
Demeter Zoltán, Veres Furmint 2007 und Lapis Furmint 2007
Nach dem Kakas zwei weitere trockene Lagenfurmint aus zwei unterschiedlichen Bereichen von Tokaj von Demeter Zoltán.
Veres 2007, Mád
Goldgelb, dick und schlierig im Glas. Erstaunlich reife, warme Nase mit Eindrücken von Stachelbeeren und Birne. Reife und Offenheit (nach halber Stunde Dekantieren!) auch am Gaumen, kräftige Säuren, fein-rauchige Mineralität,...