Gleich zu Beginn wollte ich mich aufgrund des bevorstehenden Marathonlaufes von etwa 4 Stunden Verkostung und Smalltalk in Stimmung bringen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wandte ich mich daher den großen Namen zu, Királyudvar und Disznókő.
Den Einleitungs-Artikel gibts hier zu lesen.
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Furmint Becsek 2007, Királyudvar, Mád Trocken ausgebaut. Helles Goldgelb, glasklar. Mandarinen, Buttertoast, mineralische Noten, Stein und Gras. Stark ausgeprägte stählerne Säuren, aber nicht unangenehm. Viel jugendliche, noch etwas ungezügelte Kraft. Grüne Früchte, getrocknete Aprikosen, Quitten, extraktreich, maskulin wirkend, sehr schön. Hat absolut Potential, nur wird man es kaum erleben können, da gerade mal 100 Flaschen für Testzwecke abgefüllt wurden. |
Seit Jahrhunderten wird in der Lage Becsek, die heutzutage etwa 58 ha umfasst, Wein angebaut. Schon vor 400 Jahren wurde in diesem Gebiet zwischen verschiedenen Kleinlagen unterschieden, grundsätzlich wurde Becsek als erste Lage klassifiziert. Der Boden ist ausgesprochen reich an Mineralien, Die Erde ist schwer, von gelbem und rotem Lehm durchsetzt, an manchen Abschnitten ist die Oberfläche schneeweiß sandig. Dieser außergewöhnliche Boden birgt in sich die Grundlage für Weine mit einer festen, klassischen Struktur, fleischige, kräftige Säuren. der Zuckergehalt ist meist hoch. Ein Teil der 5,5ha bewirtschafteten Fläche fließt bei Királyudvár in den Demi Sec. |
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Furmint Disznókő dűlő 2007, Disznókő, Mezőzombor
Trocken ausgebaut. Helles Goldgelb, dick. Öffnet sich nur allmählich im Glas, unreife Birnen und Heu. Dezente Säuren, die mineralischen Noten zeigen sich mit etwas Zeitverzögerung und halten sich eher im Hintergrund. Fruchtige Noten, am ehesten an Orangengelee erinnernd. Wirkt aber etwas mutlos, flach. |
Disznókő Der Wein der den Namen der Lage trägt kommt aus Das Grundgestein ist Riolit, durchsetzt von Porphyr |
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Hárslevelű Hangács dűlő 2007, Disznókő, Mezőzombor Trocken. Hellgelb, mit leichten grünen Reflexen. Fruchtig, fast auch etwas krautig, aber nicht unangenehm. Insgesamt noch recht verschlossen. Dafür am Gaumen schon recht präsent, Orange, Stachelbeere und Apfel, kräftiges Rückgrat, im Abgang etwas zu starke, gar leicht beißende Säuren. Legt sich aber mit der Zeit sicherlich. Schön. |
Der Name Hangács kommt wahrscheinlich vom Wort „Hanga“, „Heidekraut“, das noch immer eine typische Pflanze des buschreichen Gebiets oberhalb der Lage ist. In den alten Klassifizierungen wurde die Lage immer als erstklassig eingestuft. Die Lage selbst findet sich an den südlichen Hängen des Nagy- Hangács-Berges, der in östlicher Richtung an den Kis-Király-Berg grenzt. Das Grundgestein ist Riolit-Tuff. Der Boden ist ein rotbraun gefärbter Lehmboden, mit 3-8 cm großen Riolittuffstücken, leicht säuerlich und ist vollkommen kalkfrei. Er ist deutlich dichter und kühler als die typischen Böden von Disznókő. Die Trauben reifen daher später. Hárslevelű Hangács dűlő selbst stammt aus einem ca. |
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