Verkostung beim TerroirClub, Teil I: Kakas Tokaji Furmint 2007, Demeter Zoltán; Somlói Furmint 2007, Hollóvár pincészet; Lapis Furmint 1999, Királyiudvár

Zum TerroirClub muss ich demnächst auch mal ein paar Worte verlieren. Wie überhaupt zu den Weinhandlungen in Budapest/Ungarn. Hier sei nur gesagt, dass der TerroirClub regelmäßig interessante Verkostungen veranstaltet, bei denen auch ausländische Weine dran kommen. Daher habe ich auch Weine eines slowakischen Gutes (mit ungarisch stämmigen Besitzern) probieren können. Zuerst aber der vermeintlich interessanteste...

Borúton, auf Weinwegen: Tokaj-Hegyalja II – Homonna Attila, Erdőbénye

Er glaubt nicht an den ungarischen Rotwein, Kékfrankos ausgenommen. Dafür umso mehr an das Potential der Weißen. Und trägt seinen Teil dazu bei. Ein Quereinsteiger, selbstbewusster, nüchtern auftretender Selfmademan, ohne Starallüren, keineswegs unsympathisch, auch nicht verschlossen. Ein wenig harsch, bisweilen etwas vorlaut, nicht vom Wesen, das schnell einnehmend ist und doch etwas Gewinnendes hat....

Szekszárdi Rajnai Rizling 2006, Bősz Adrián, Szekszárd

Kürzlich schickte mich der Weinhändler meines Vertrauens mit zwei Weinen von Bősz Adrián nach Hause. Der junge Winzer zeichnet verantwortlich für das, was unter dem Namen Bodri auf den Markt kommt. Inzwischen hat er seine ersten eigenen Weine produziert. Für den einen, ein trockener Riesling, habe ich endlich die nötige Ruhe gehabt. Und es ist wenn man so will ein schöner QbA, der sich einem da präsentiert....

Báta Cuvée 2006, Bősz Adrián, Szekszárd

Bősz Adrián, Báta Cuvée 2006 Dunkles Purpur, leicht trüb, recht dünn. Der kleine Rote ist sofort präsent: Schokoladenkekse dominieren,  etwas Frucht, Erdbeeren und Trockenpflaumen, im Hintergrund stets mineralische Noten in Gestalt von Gummi. Erstaunlich versiert und recht komplex am Gaumen, fleischig, dunkle Beeren, Minze, auch hier etwas gummi-teerartiges, leichte Bitterkeit, mittlere Tannine in Gestalt...

Hárs Barakonyi dűlő 2006, Tokaj Nobilis, Tokaj-Hegyalja

Tokaj Nobilis, Hárs 2006 Da sage einer noch, Hárslevelű hätte nur ein begrenztes Potential. Ein Kraftpaket aus den Händen der jungen,  energischen Bárdos Sarolta, die ich vor einigen Jahren kurz kennen lernen konnte, als sie noch bei Degenfeld angestellt war (nach kurzem Intermezzo bei Béres ist inzwischen auch sie mit Tokaj Nobilis selbständig geworden):  aus 1.400 Rebstöcken wurden gerade einmal...

Borúton, auf Weinwegen: Tokaj-Hegyalja I – Kikelet Pince (Berecz Stéphanie und Zsolt)

Tokaj verbindet man in erster Linie mit großen Namen wie Oremus, Királyudvár, Pajzos und natürlich Szepsy.  Sie brauchten ihre Zeit, um die Altlasten des Kommunismus abzuschütteln und Aszús hervorzubringen, die eine Renaissance der Tokajer als einen der ganz großen Repräsentaten der Edelsüßen gebracht hat und wo man weiß, dass das Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Jahrgänge 1999...

Bikavér Duell-Serie, Teil IV: Bikavér 2003, Vincze Béla, Eger vs. Bikavér 2006, Sebestyén Csaba, Szekszárd

Ajajaj, nicht gut. Gar nicht gut. Musste leider altersmäßig mächtig weit auseinander liegende Kontrahenten gegeneinander verkosten. Aber beide gibt es so im normalen Weinfachhandel, der 2006er von Sebestyén, logisch, aber eben auch den 2003er von  Vincze, dem ungarischen Winzer des Jahres 2005 (was meiner Meinung nach allerdings wenig bis nichts zu sagen hat). Dumm gelaufen, Asche auf mein  Haupt, und...

TWAS – Tokaj-Verkostung Teil V: Furmint Selecio 2006, Karádi és Berger;

Zum Abschluss noch drei Edelsüße – zwei schöne Repräsentaten, zwei Aszú, einmal modern und einmal Old School. Und ein Fehlschlag, vom mir bis dato nur vom Hörensagen bekannten Weingut Karádi és Berger, den ich mir gar nicht erklären kann. Zur Einleitung. Teil I der Verkostung. Teil II der Verkostung. Teil III der Verkostung. Teil IV der Verkostung. Furmint Selecio 2006, Karádi és Berger, Olaszliszka 190...
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