Decanter World Wine Awards: Ungarn? Tokaj. Gääähn.

Jahrein jahraus dasselbe Bild, wenn Decanter Preise verleiht. Die ausgezeichneten Ungarn stammen fast ausschließlich aus Tokaj. So auch dieses Jahr wieder, da drei ungarische Weine mit Gold- und 14 mit Silber-Medaillen ausgezeichnet wurden. Unter diesen 17 sind lediglich Wunderlich aus Villány, Tolnai aus Somló und Vesztergombi aus Szekszárd die Exoten. Langweilig? Engstirnig? Enttäuschend? Stellt die Formel...

Pinot Noir 2004, Jekl Pincészet, Villány

Jekl, Pinot Noir 2004 Eine Pinot Noir Verkostung quer durchs ganze Ungarnland würde sich schon seit längerem lohnen. Die Rebe hat sich im Portfolio vieler Winzer fest etabliert und liefert zunehmend gute, teils erstaunlich gute Ergebnisse. Den Jekl Pinot Noir aus der vom Fekete hegy, Lage „Dobogó dűlő“, hatte ich vor seit einiger Zeit geschenkt bekommen. Ein eher durch Supermarkt-Besuche bekanntes,...

Gere Attila eröffnet 4-Sterne Wellness-Hotel in Villány

Einer der berühmtesten und erfolgreichsten Winzer Ungarns, Gere Attila aus Villány, folgt konsequent dem Trend der Zeit und erweitert seine wirtschaftlichen Aktivitäten. Anlässlich des Villányer Rotweinfestivals (3.-5. Oktober) wird er das 4-Sterne „Crocus Wine Spa“ eröffnen, als Wellness- und Wein-Hotel. Besucher des kleinen Städtchens Villány suchten bislang vergeblich nach modernen Unterkunftsmöglichkeiten...

Sári Szekszárdi Fehér Cuvée 2007, Bodri Pincészet, Szekszárd

Bodri, Sári 2007 Zu Borfalu-Zeiten angekündiger Nachtrag zu Bodri. Ein Cuvée aus Rizlingszilváni (Müller-Thurgau) und Chardonnay, bereits in  der ersten Septemberhälfte geerntet und reduktiv ausgebaut. Helles Gelbgrün. Sehr spritzig, fast einem Sekt nahe kommend. Frische Frucht, Pfirsich und Mirabellen, feine Säuren, leicht, beschwingt, unkompliziert. Ein schöner Alltagswein für den Sommer. Wein:...

Nachtrag zum Besuch beim Budapester Weinfestival

Bock, K.O. Cuvée 2004 Über Geschmack kann man sich bekanntlich streiten, der ist ab einem gewissen Punkt eine weitestgehend subjektive Angelegenheit. Und am Ende zählt, was in der Flasche ist, klar. Aber man sagt auch nicht ganz ohne Grund, das Auge isst mit. Genug Sprüche fürs Phrasen-Schwein, ich weiß. Aber unerträglich und daher erwähnenswert erscheint mir, dass einer der bekanntesten Winzer aus...

Besuch beim 17. Budapester Internationalen Wein- und Sektfestival – Teil 3, Luka Pincészet, Malatinszky Kúria, Gere Attila

Nunmehr also Rotweine. Dabei Konzentration auf drei Winzer, Luka Enikő aus Sopron und aus Villány Malatinszky und Gere Attila. Und auch da nur Stichproben, vor allem bei den besten Villányer sehe ich zunehmend das Problem, dass sie schlichtweg überteuert sind. Oder soll man es inzwischen als selbstverständlich hinnehmen, dass man zwischen 40 und 60 Euro hinblättern muss, um eine Flasche „Super-Villányer“...

Besuch beim 17. Budapester Internationalen Wein- und Sektfestival – Teil 2, Feind, Frittmann

Es gibt in Ungarn diese Kategorie von Weingütern, die über Jahre hinweg stets ordentliche Weine produzieren und auf diesem Niveau stagnieren. Die man problemlos vorzeigen kann, wenn es um einen klassischen Repräsentanten einer bestimmten Region geht, aber die man – zu Recht oder zu Unrecht – gut und gerne übersieht, sich nicht wirklich mit ihnen auseinandersetzt. Manchmal gelingt ihnen eine Überraschung,...

Besuch beim 17. Budapester Internationalen Wein- und Sektfestival – Teil 1, Árvay és Társa

Wenn schon Weinfest, dann das Budapester auf der Burg, dem Original, wenn man so will. Seit nunmehr 17 Jahren besteht das Festival, das immer im Spätsommer die ungarischen Weinliebhaber und die Fachwelt auf den Burgberg lockt. Es ist ein absolutes Muss, denn fast alle, die Rang und Namen haben, sind dort vertreten. Dieses Jahr waren es etwas mehr als 200 Aussteller, in erster Linie natürlich Winzer, die...
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